22

Jul
2013
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Warum österreichische Photovoltaik-Anfragen nicht mehr im Müll landen

Seit letzter Woche landen österreichische Angebotsanfragen für Photovoltaik, die in Masken wie diese im Internet eingetragen werden nicht mehr im virtuellen Papierkorb. Was steckt dahinter?

Die DAA (Deutsche Auftragsagentur) ist vor einigen Monaten mit einem “Problem” an mich herangetreten. Sie haben in Deutschland ein toll funktionierendes Tool entwickelt, welches Interessierte von PV-Anlagen mit Anlagenbauern in der Umgebung zusammenbringt. Auf vielen verschiedenen Seiten wie zB. auf der Seite der Energie-Experten haben User die Möglichkeit sich zB. ihren möglichen Solarertrag auszurechen zu lassen und anschließend auch gleich ein Angebot eines Unternehmens in der Nähe anfordern lassen.

Das System funktionierte zu gut!

Dieses System bei dem täglich hunderte Anfragen einlaufen hatte ein kleines Problem: Es funktionierte so gut, dass auch Österreicher auf diese Seiten fanden und auch ein Angebot haben wollten. Leider gab es bislang keinen österreichischen Kooperationspartner, der die Anlagenbauer bündelte und so konnten die Anfragen aus dem Alpenland nicht weitergeleitet werden. Ein von mir sehr geschätzter Bloggerkollege ist dann irgendwann auf mich zugekommen und meinte: “Mensch, Dachgold wäre doch die perfekte Plattform dafür”, und da ich schon lange ein solches System im österreichischen Solarmarkt vermisst hatte und ohnehin eine Lösung für die vielen Anfragen von Haushalten, dich ich selbst nicht betreuen kann, gesucht hatte, stimmte ich zu. So wurde die letzten Monate an der Programmierung der österreichischen Version gearbeitet. Über die Postleitzahl erkannt das System nun ob es sich um ein deutsches oder österreichisches Projekt handelt

Österreichische Solarnlagenbauer können sich jetzt registrieren

Seit letzter Woche ist das System nun hier online und Anlagenbauer sowohl aus dem Bereich der Photovoltaik also auch der Solarthermie können sich hier registrieren. Man braucht lediglich die Emailadresse und ein Passwort einzugeben und schon kann man mal reinschnuppern. Was mir persönlich sehr wichtig war ist, dass vorab keine Kosten entstehen. Je nach Postleitzahl bekommt man dann die Anfragen, die aus der Umgebung eingegeben werden, per Mail zugeschickt. Wenn ein Projekt interessant klingt, kann man die Kontaktinformationen zu sehr günstigen Konditionen (ca. 10,–30,-) kaufen.

Hier auch noch ein Bild zum Login, damit auch jeder hinfindet 😉

Photovoltaik-Kosten-Firmenlogin

Photovoltaik und Solarthermie Angebote online einholen

Natürlich hab ich auch bei der Dachgold-Seite das Tool zum Einholen von Angeboten eingbaut. Hier können alle Details des Hauses wie die Dachneigung und die Fläche eingetragen werden. Wie gesagt kommen die Anfragen aber nicht nur von dieser Seite, sondern werden in ganz Österreich und Deutschland auf unterschiedlichsten Seiten gesammelt. Die Menschen werden immer dort abgeholt wo sie sich über die Technologie informieren. Wer dann auf den Geschmack kommt, kann eben sehr schnell den nächsten Schritt machen.

Komplett unverbindlich und jederzeit kündbar

Für mich ebenfalls wichtig war das Kleingedruckte, da es in diesem Vermittlungsbereich bestimmt auch ein paar schwarze Schafe gibt. Das wichtigste vorab: Der Service ist bis zu dem Zeitpunkt wo man Anfragen kauft völlig unverbindlich und jederzeit kündbar und es gibt auch eine tolle Kundenhotline, die man immer kontaktieren kann, wenn etwas nicht funktioniert.

Ich bin gespannt wie das System in Österreich angenommen wird und freue mich auf viele Anmeldungen und viele Menschen, die dadurch vielleicht noch schneller zu einer Anlage kommen. Bekanntlich ist die Hemmschwelle sich wirklich um das Thema zu kümmern sehr groß, da kann es schon hilfreich sein, wenn der Anlagenbauer nur einen Klick weit entfernt ist.

 


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